Werkstoffprüfer*innen untersuchen Materialien und Bauteile auf ihre Eigenschaften und Qualität, führen verschiedene Prüfverfahren durch, analysieren Proben, werten Messergebnisse aus und dokumentieren diese – von der Probenvorbereitung über die Prüfung bis zur Auswertung, damit Werkstoffe sicher, belastbar und normgerecht eingesetzt werden können.
Was sind deine Aufgaben?
Betreuen der Patienten vor und nach Operationen
Organisieren und Koordinieren der Arbeitsabläufe
Kontrollieren der Funktion der medizinisch-technischen Geräte
Vorbereiten der Patienten für den Eingriff (in die richtige Position bringen, mit aseptischen Tüchern bedecken)
Während der Operation Anreichen von Instrumenten und Materialien an die Ärztinnen und Ärzte
Bedienen und Überwachen der Geräte
Vorbereiten von Gewebeproben für Untersuchungen
Nachbereiten der Operationseinheiten (Desinfizieren und Sterilisieren der Instrumente, Entsorgen der Einwegkleidung)
Dokumentation der Operation, ggf. Weiterleitung der Daten
Werkstoffprüfer*innen arbeiten in Krankenhäusern, Fach- und Universitätskliniken sowie in ambulanten Operationszentren.
Was musst du mitbringen?
Mittlerer Schulabschluss
Gute Noten in Biologie
Gute Noten in Chemie
Teamfähigkeit
Verantwortungsbewusstsein
Einfühlungsvermögen
Auge-Hand-Koordination
Verschwiegenheit
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Werkstoffprüfer*in erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb (z. B. in der Industrie, bei Prüflaboren oder Forschungseinrichtungen) und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Werkstoffe und Bauteile auf ihre Eigenschaften und Qualität geprüft werden. Dazu gehören das Entnehmen und Vorbereiten von Proben, das Durchführen von physikalischen, mechanischen und chemischen Prüfungen sowie die Anwendung zerstörender und zerstörungsfreier Prüfverfahren. Die Ergebnisse werden ausgewertet und dokumentiert, um die Sicherheit und Qualität von Produkten sicherzustellen.
Je nach Fachrichtung spezialisieren sie sich beispielsweise auf Metalltechnik, Kunststofftechnik oder Wärmebehandlungstechnik.
In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Werkstoffkunde, Prüfverfahren, Physik und Chemie, Messtechnik, Qualitätsmanagement sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Werkstoffe zuverlässig zu analysieren und zur Qualitätssicherung in der Industrie beizutragen.