Werkfeuerwehrleute sorgen für den Brandschutz und die Sicherheit in Betrieben oder Industrieanlagen, bekämpfen Brände, leisten technische Hilfe, führen Rettungseinsätze durch, überwachen Gefahrenquellen und warten Ausrüstung – von der Prävention über den Einsatz bis zur Nachbereitung, damit Menschen, Anlagen und Umwelt geschützt werden.
Was sind deine Aufgaben?
Durchführen von Maßnahmen zur Brandbekämpfung und zur medizinischen Notfallversorgung in Betrieben mit erhöhtem Gefährdungspotenzial (Verhindern von Bränden, Explosionen oder Unfällen)
Abstimmen der Schutzmaßnahmen individuell auf die Besonderheiten des Betriebes
Sorge tragen für stets betriebsbereite Einsatzfahrzeuge und Feuerwehrgeräte
Durchführen von Maßnahmen zur Brandbekämpfung im Ernstfall
Absichern der Gefahrenstelle
Durchführen von Bergungsarbeiten
Übernehmen der medizinische Notfallversorgung
Gewährleisten der Sicherheit des Personals
Minimieren der Schäden an betrieblichen Anlagen
Leisten von technischer Hilfe
Ggf. durchführen von ABC-Einsätzen zur Abwehr von radioaktiven, biologischen und chemischen Gefahren
Wo wird ausgebildet?
Werkfeuerwehrleute arbeiten bei Betrieben mit erhöhtem Gefährdungspotenzial wie z. B. in größeren Industriebetrieben der Chemie-, Metall- und Elektroindustrie, auf Flughäfen oder in Kraftwerken.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Physik
Sorgfalt
Selbstständiges Arbeiten
Gute Noten in Englisch
Gute Noten in Technik
Technisches Verständnis
Teamfähigkeit
Verantwortungsbewusstsein
Gute Noten in Werken
Umsicht
Reaktionsgeschwindigkeit
Körperbeherrschung
Entscheidungsfähigkeit
Psychische Belastbarkeit
Räumliche Orientierung
Gute Noten in Sport
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Werkfeuerwehrmann/-frau erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb (z. B. in großen Industrieunternehmen mit eigener Werkfeuerwehr) und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Brände bekämpft, technische Hilfe geleistet und Gefahrenlagen auf Betriebsgeländen bewältigt werden. Dazu gehören das Löschen von Bränden, das Retten und Bergen von Personen, der Umgang mit Gefahrstoffen sowie die Wartung und Pflege von Feuerwehrtechnik und -ausrüstung. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Brand- und Löschlehre, Technik und Gerätekunde, Erste Hilfe, Gefahrenabwehr, Arbeitssicherheit sowie rechtliche Grundlagen. Zusätzlich durchlaufen sie feuerwehrtechnische Lehrgänge und praktische Übungen.
Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Einsätze professionell, schnell und sicher durchzuführen sowie vorbeugenden Brandschutz im Betrieb zu gewährleisten.