Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Ordnungsdienst bearbeiten Aufgaben der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, kontrollieren die Einhaltung von Vorschriften, erteilen Genehmigungen, bearbeiten Ordnungswidrigkeiten und beraten Bürger*innen – von der Sachbearbeitung über Kontrollen bis zur Entscheidung, damit gesetzliche Regelungen eingehalten und öffentliche Ordnung gewährleistet werden.
Was sind deine Aufgaben?
Verhindern von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung
Deeskalierendes Einwirken auf Menschen
Erläutern und Anwenden von Rechtsvorschriften
Durchführen gemeinsamer Streifendienste mit der Polizei
Feststellen von Personalien
Überprüfen der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes in Gewerbebetrieben und Gaststätten
Kontrollieren von Baustellen im Rahmen der Bekämpfung der Schwarzarbeit
Kontrollieren sozialer Brennpunkte und Unsicherheitsräume
Einschreiten bei belästigendem Verhalten von Personen und aggressivem Betteln
Androhen und Durchsetzen von Platzverweisen und Abschleppmaßnahmen
Durchführen von Einsätzen im Zusammenhang mit Großveranstaltungen
Organisieren von Evakuierungsmaßnahmen
Zwangsweises Zuführen von Schulschwänzern an die jeweiligen Schulen
Überwachung des Landeshundegesetzes
Überprüfen der artgerechten Haltung von Tieren, ggf. übergeben der Tiere an ein Tierheim
Wo wird ausgebildet?
Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Ordnungsdienst arbeiten bei Landes- und Kommunalverwaltungen.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Mathematik
Sorgfalt
Gute Noten in Deutsch
Verantwortungsbewusstsein
Kommunikationsfähigkeit
Organisationstalent
Gute Noten in Wirtschaft
Verhandlungsgeschick
Verschwiegenheit
Soziale Kompetenz
Gute Noten in Recht
Allgemeines Interesse an rechtlichen Fragen
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Ordnungsdienst erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb (z. B. Ordnungsämter von Städten oder Gemeinden) und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie öffentliche Ordnung und Sicherheit gewährleistet werden. Dazu gehören die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten, die Durchführung von Kontrollen (z. B. im Straßenverkehr oder bei Veranstaltungen), die Überwachung von Vorschriften sowie der Kontakt mit Bürger*innen. Auch das Erstellen von Bescheiden und die Mitwirkung bei Verwaltungsverfahren gehören zum Berufsalltag. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Verwaltungsrecht, Ordnungsrecht, Kommunalrecht, Bürgerkommunikation, Organisation sowie Arbeitssicherheit. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Aufgaben im Ordnungsdienst rechtssicher, verantwortungsvoll und serviceorientiert umzusetzen.