Technische Systemplaner*innen der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik entwerfen und konstruieren Bauteile und Tragwerke, erstellen Zeichnungen und 3D-Modelle, koordinieren Projekte, stimmen sich mit Ingenieur*innen ab, berechnen Maße und Materialien, prüfen Normen und begleiten die Fertigung – von der Planung bis zur Dokumentation, damit Konstruktionen passgenau, stabil und wirtschaftlich umgesetzt werden.
Was sind deine Aufgaben?
Fertigen von Zeichnungen und technischen Unterlagen für Stahl- und Metallkonstruktionen wie z. B. Brücken, Tore, Fenster und Fassaden auf der Basis von Vorgaben aus der Entwicklungs- bzw. Konstruktionsabteilung (in der Regel am Computer mithilfe von CAD-Systemen)
Durchführen von Berechnungen unter Anwendung branchenspezifischer Normen und Richtlinien (dabei Berücksichtigen von bauphysikalische Anforderungen und Materialeigenschaften)
Beurteilen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken (insbesondere bei der Herstellung und Montage von Stahl- und Metallkonstruktionen)
Koordinieren der Arbeitsschritte unter wirtschaftlichen und qualitätssichernden Aspekten
Wo wird ausgebildet?
Technische Systemplaner*innen der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik arbeiten in Konstruktions- und Planungsbüros von Betrieben des Stahl-, Fassaden- und Metallbaus, des Weiteren in Ingenieur- und Planungsbüros sowie im Fahrzeugbau.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Physik
Sorgfalt
Selbstständiges Arbeiten
Gute Noten in Technik
Technisches Verständnis
Räumliches Vorstellungsvermögen
Gute Noten in Werken
Zeichnerische Fähigkeiten
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Technischen Systemplaner*in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Konstruktionen aus Stahl und Metall geplant und umgesetzt werden. Sie erstellen technische Zeichnungen und 3D-Modelle mithilfe von CAD-Programmen, fertigen Detail- und Übersichtspläne an und berücksichtigen dabei statische Anforderungen, Werkstoffeigenschaften sowie Fertigungs- und Montageprozesse. Zudem arbeiten sie eng mit Ingenieur*innen, Architekt*innen und Fertigungsabteilungen zusammen und stimmen ihre Planungen mit den jeweiligen Projektanforderungen ab. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter technische Mathematik, Konstruktionslehre, Werkstoffkunde, Statik, Fertigungstechnik sowie relevante Normen und Vorschriften. Durch die Kombination aus praktischer Anwendung und theoretischem Wissen entwickeln sie die Fähigkeit, Stahl- und Metallkonstruktionen präzise zu planen und fachgerecht zu dokumentieren.