Mechaniker*innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Vulkanisationstechnik reparieren und erneuern Reifen, führen Vulkanisationsarbeiten durch, bereiten Reifen vor, setzen Laufflächen auf, prüfen Reifen auf Schäden und Qualität und dokumentieren Arbeitsschritte – von der Schadensanalyse über die Vulkanisation bis zur Endkontrolle, damit Reifen sicher, langlebig und verkehrstauglich wieder eingesetzt werden können.
Was sind deine Aufgaben?
Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Rädern, Reifen und Schläuchen
Montage und Demontage
Untersuchen auf Fehler und Mängel
Ermitteln der Ursachen für Materialverschleiß
Beurteilung über Austausch oder Instandsetzung eines beschädigten Reifens
Kundenberatung (z. B. zu notwendigen Arbeiten, optimalen Neureifen)
Planung und Vorbereitung der Arbeitsabläufe
Ausführen der Reparatur von Reifenlaufflächen und Schläuchen (z. B. durch Aufrauen, Abschleifen, Streichen)
Reifenmontage und maschinelles Auswuchten
Instandhaltung von Reifen, Schläuchen und Felgen
Fachgerechtes Lagern von Reifen
Vermessen und einstellen von Fahrwerken
Fertigen, Prüfen und Reparieren von Transportbändern industrieller Förderbänder, Gummibelägen und -auskleidungen, gummiertem Gewebe sowie weiterer Gegenstände aus Gummi
Wo wird ausgebildet?
Mechaniker*innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Vulkanisationstechnik arbeiten z. B. in Vulkanisierwerken und Reifenservicestationen, im Reifenhandel mit Reparatur- und Montageservice sowie in Kfz-Werkstätten, ebenso bei Herstellern von Fertigerzeugnissen aus Gummi.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Chemie
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Physik
Selbstständiges Arbeiten
Gute Noten in Technik
Technisches Verständnis
Teamfähigkeit
Verantwortungsbewusstsein
Kundenkontakt macht dir Spaß
Gute Noten in Werken
Handwerkliches Geschick
Auge-Hand-Koordination
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Mechaniker*in für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Vulkanisationstechnik erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Reifen und Gummierzeugnisse geprüft, instand gesetzt und durch Vulkanisationsverfahren repariert oder erneuert werden. Dazu gehören das Beurteilen von Schäden, das Vorbereiten von Reparaturstellen, das Aufbringen von Reparaturmaterialien sowie das Bedienen von Vulkanisations- und Prüfgeräten. Auch die Qualitätskontrolle der reparierten Reifen spielt eine wichtige Rolle. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Kautschuk- und Werkstoffkunde, Vulkanisationstechnik, Prüf- und Messtechnik, Sicherheits- und Umweltvorschriften sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Reifen und Gummiprodukte fachgerecht, sicher und qualitätsbewusst zu instand zu setzen.