Holz- und Bautenschützer*innen der Fachrichtung Holzschutz schützen Holzbauteile vor Feuchtigkeit, Pilzen und Schädlingen, untersuchen Schäden, wenden Schutz- und Sanierungsverfahren an und beraten zu vorbeugenden Maßnahmen – von der Schadensanalyse über die Behandlung bis zur Nachsorge, damit Holzbauteile dauerhaft erhalten und ihre Tragfähigkeit gesichert bleiben.
Was sind deine Aufgaben?
Untersuchen, Beheben und Verhindern von Schäden an Gebäudeteilen aus Holz
Prüfen von Art, Umfang und Ursache der Schäden
Identifizieren der tierischen oder pflanzlichen Schädlinge
Beseitigen der Schadensursachen: Bekämpfen von holzzerstörenden Insekten sowie Behandeln von holzzerstörendem Pilzbefall (z. B. mittels thermischer oder chemischer Verfahren)
Trocknen durchfeuchteter Bauwerke (z. B. durch Belüftung oder Heißluftbehandlung)
Instandsetzen feuchte- und salzgeschädigter Mauerwerke
Informieren der Auftraggeber über umweltschonende Bekämpfungsverfahren
Entscheiden über die passenden Maßnahmen in Absprache mit dem Auftraggeber
Durchführen von Präventivmaßnahmen, um künftigen Schäden entgegenzuwirken
Einrichten und Sichern des Arbeitsplatzes
Dokumentieren der ausgeführten Arbeiten sowie der eingesetzten Materialien und Verfahren
Wo wird ausgebildet?
Holz- und Bautenschützer*innen arbeiten im Ausbaugewerbe, Hochbauunternehmen sowie Unternehmen im Bereich Desinfektion und Schädlingsbekämpfung.
Was musst du mitbringen?
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Holz- und Bautenschützer*in der Fachrichtung Holzschutz erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Holzbauteile vor Schädlingen, Pilzen, Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen geschützt sowie beschädigte Hölzer instand gesetzt werden. Dazu gehören das Untersuchen von Holzschäden, das Anwenden chemischer und physikalischer Holzschutzverfahren sowie Sanierungs- und Reparaturarbeiten an Gebäuden. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Holz- und Werkstoffkunde, Schadensanalyse, Holzschutzverfahren, Bauphysik, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Arbeitssicherheit. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Holzbauteile dauerhaft zu erhalten und Gebäude fachgerecht zu schützen.