Heilerziehungspfleger (m/w/d)

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Heilerziehungspfleger (m/w/d)
Vollzeit 2 – 3 Jahre, Teilzeit 3 – 5 Jahre
Duale Ausbildung
Gesundheit, Soziales, Pädagogik
Heilerziehungspfleger*innen begleiten, fördern und unterstützen Menschen mit Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf im Alltag, planen pädagogische und pflegerische Maßnahmen, stärken Selbstständigkeit und soziale Teilhabe und arbeiten eng mit Angehörigen sowie Fachkräften zusammen – von der individuellen Förderung über die Alltagsbegleitung bis zur Pflege, damit Menschen ein möglichst selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen können.

Was sind deine Aufgaben?

  • Begleiten von Menschen mit geistiger, körperlicher und/oder seelischer Behinderung aller Altersstufen zur Stärkung der Eigenständigkeit im Alltag (Inklusion)
  • Pädagogisches, lebenspraktisches und pflegerisches Unterstützen und Betreuen
  • Sorgen für Hygiene und Bekleidung (z. B. Durchführen von Maßnahmen der Grundpflege)
  • Ausführen hauswirtschaftlicher Tätigkeiten
  • Dokumentieren der Maßnahmen, Hilfe- und Begleitprozesse (z. B. Medikamentengabe, Tagesabläufe oder besondere Vorkommnisse)
  • Fördern der individuellen Entwicklung (z. B. Organisieren und Durchführen pädagogischer und therapeutischer Maßnahmen; Unterstützen bei der beruflichen Eingliederung)
  • Unterstützen, Anregen und Umsetzen von Hobby- und Freizeitaktivitäten 

Wo wird ausgebildet?

Heilerziehungspfleger*innen arbeiten in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen der Sozialpsychiatrie, ambulanten Diensten, in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, in Kindertageseinrichtungen und an Schulen.

Was musst du mitbringen?

    Wie erfolgt die Ausbildung?

    • Duale Ausbildung
    Die Ausbildung zur/zum Heilerziehungspfleger*in ist überwiegend schulisch organisiert und wird durch umfangreiche praktische Einsätze in sozialen und pflegerischen Einrichtungen ergänzt. In der Praxis lernen angehende Heilerziehungspfleger*innen, Menschen mit Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf ganzheitlich zu begleiten, zu fördern und zu pflegen. Sie unterstützen bei der Alltagsbewältigung, gestalten Freizeit- und Bildungsangebote, fördern soziale und lebenspraktische Fähigkeiten und wirken an individuellen Förder- und Teilhabeplänen mit. Dabei arbeiten sie eng mit Angehörigen sowie mit Fachkräften aus Pflege, Pädagogik und Therapie zusammen. Der theoretische Unterricht vermittelt fundierte Kenntnisse in Pädagogik, Psychologie, Pflege, Heilpädagogik, Kommunikation, Recht, Ethik sowie Gesundheits- und Sozialkunde. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Menschen professionell, respektvoll und selbstbestimmt zu begleiten.
    Bildnachweise: © Halfpoint – AdobeStock.com

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