BWL-Industrie
6 bis 7 Semester
Im Studium BWL-Industrie beschäftigst du dich mit betriebswirtschaftlichen Prozessen in Industrieunternehmen. Du lernst Themen wie Produktionsmanagement, Controlling, Marketing, Einkauf, Logistik und Unternehmensführung kennen und analysierst wirtschaftliche Abläufe entlang der industriellen Wertschöpfung – von der Planung über die Steuerung bis zur Optimierung von Unternehmensprozessen, damit Industrieunternehmen effizient und wirtschaftlich arbeiten können.

Was sind deine Aufgaben?

  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen (Rechnungswesen, Controlling, Marketing, Personal)
  • Industrie-spezifische Inhalte (Produktionsmanagement, Logistik, Supply Chain Management)
  • Wirtschaftsrecht und Unternehmensrecht
  • Innovationsmanagement und Technologieentwicklung
  • International Business und Globalisierung
  • Projektmanagement und Organisationslehre
  • Finanzierung und Investition
  • Unternehmensführung und -strategie
  • Digitale Transformation in der Industrie
  • Praxisorientierte Fallstudien und Projektarbeit

Wo wird ausgebildet?

Das Studium BWL-Industrie wird an Hochschulen, Berufsakademien oder im dualen Studium angeboten.

Was musst du mitbringen?

  • Gute Noten in Mathematik​
  • Gute Noten in Englisch​
  • Teamfähigkeit​
  • Analytisches Denken​
  • Kommunikationsfähigkeit​
  • Systematisches Vorgehen bei Problemen​
  • Gute Noten in Wirtschaft
  • Allgemeine/fachgebundene Hochschulreife

Wie erfolgt die Ausbildung?

Das Studium BWL-Industrie ist ein wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium mit Schwerpunkt auf industriellen Unternehmen und deren betriebswirtschaftlichen Abläufen. Es verbindet klassische Betriebswirtschaft mit industriellen Produktions- und Unternehmensprozessen. Im Studium lernen Studierende, wie Industrieunternehmen organisiert, gesteuert und wirtschaftlich weiterentwickelt werden. Dabei beschäftigen sie sich mit Themen wie Produktionsplanung, Materialwirtschaft, Einkauf, Vertrieb, Controlling und Unternehmensführung. Auch internationale Märkte, Digitalisierung und Projektmanagement spielen häufig eine wichtige Rolle. Typische Inhalte sind Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Controlling, Produktionswirtschaft, Logistik, Marketing, Personalmanagement, Wirtschaftsrecht sowie Volkswirtschaftslehre. Häufig werden die theoretischen Inhalte durch Praxisprojekte, Fallstudien oder Praxisphasen in Industrieunternehmen ergänzt. Je nach Hochschule können Spezialisierungen beispielsweise in Supply Chain Management, International Business oder Innovationsmanagement gewählt werden. Durch die Verbindung von Theorie und Anwendung entwickeln Studierende die Kompetenz, wirtschaftliche Prozesse in Industrieunternehmen zu analysieren, zu optimieren und verantwortungsvolle Aufgaben im Management oder in Fachabteilungen zu übernehmen.
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